Aktuelle Informationen zum Umgang mit dem Coronavirus SARS-CoV-2

Vorsorge- und Sicherheitsmaßnahmen

In der jüngeren Geschichte ist die aktuelle Situation rund um das Coronavirus COVID-19 einmalig und führt zu sehr vielen Herausforderungen sowohl im privaten Umfeld, als auch als Unternehmen. Unmittelbar nach dem Bekanntwerden des Ausbruchs des Coronavirus in China, hat die Würth Industrie Service einen mehrstufigen Notfallplan entwickelt, der gemäß den aktuellen Entwicklungen angepasst und aktiviert wird. Seit dem 27. Januar werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Würth Industrie Service kontinuierlich über die Situation bzgl. des Coronavirus und den damit einhergehenden Präventionsmaßnahmen informiert.

Maßgebliches Ziel ist es, unserer Verpflichtung gegenüber der Gesundheit unserer Mitarbeiter sowie der Belieferung unserer Kunden kontinuierlich und umfänglich gerecht zu werden.

Zur Sicherstellung der Liefer- und Versorgungssicherheit wurden zahlreiche Maßnahmen in Bezug auf unsere Logistik, unsere Bezugsquellen und unsere Full-Service-Betreuung getroffen. Um das Infektionsrisiko der Mitarbeiter zu verringern, sind Ende Februar umfangreiche Reiseeinschränkungen für alle Mitarbeiter in Kraft getreten. Zudem wurde von Besuchen auf dem Gelände sowie größeren Veranstaltungen abgesehen. Im März und April arbeiteten über 90 Prozent der Verwaltungsmitarbeiter im Homeoffice.

Maßnahmen zur Sicherstellung der Lieferfähigkeit in unserer Logistik
  • Um die Logistikprozesse im europäischen Zentrallager der Würth Industrie Service in Bad Mergentheim stets aufrecht erhalten zu können, sind die Logistikprozesse und die Schichten bei der Würth Industrie Service seit Anfang März streng getrennt. Durch dieses Vorgehen sind bei einem bestätigten Infektionsfall die geringstmögliche Anzahl an Mitarbeitern von notwendigen Vorkehrungen wie häuslicher Quarantäne betroffen. Betroffene Tätigkeiten können unmittelbar von der Gegenschicht oder der speziell errichteten Ersatzschicht übernommen werden.
  • Zur Reduzierung des Infektionsrisikos ist der Zutritt auf das Betriebsgelände maximal limitiert. Nur namentlich angemeldete Personen, die zuvor eine Selbstauskunft ausgefüllt haben, dürfen das Gelände der Würth Industrie Service betreten.
  • Zudem werden alle Logistikbereiche mehrmals täglich desinfiziert und die Mitarbeiter sind angehalten eine gute Handhygiene sowie Husten- und Nies-Etikette einzuhalten.
  • Um im Falle einer Sondersituation in Bad Mergentheim Warenlieferungen zu ermöglichen, wird ein Großteil der Artikel unserer Standardware an unterschiedlichen Standorten eingelagert.
Maßnahmen zur Sicherstellung der Lieferfähigkeit hinsichtlich unserer Bezugsquellen
  • Durch die kontinuierliche Kommunikation mit Lieferanten, ein umfangreiches Lieferanten-Monitoring, die Möglichkeit auf Alternativquellen zurückgreifen zu können und eine angemessene Artikelbevorratung, gab es Stand heute keine Unterbrechungen in der Lieferkette und keine unsichere Versorgungslage in der Breite.
  • Durch die intensiven Zollkontrollen an den Grenzen kommt es zu Zeitverzögerungen. Die Transportketten sind jedoch weiterhin stabil und wir stehen in stetigem Kontakt mit unseren Transportdienstleistern. Des Weiteren befinden sich die Lieferungen in einem kontinuierlichen Monitoring.
  • Sollten Engpässe bei Artikeln ersichtlich werden, nehmen wir Kontakt zu unseren Kunden auf, um eine gemeinsame situationsbezogene Lösung zu erörtern.
  • Durch die Feststellung der WHO vom 31. Januar 2020, dass das neuartige Coronavirus (2019-nCoV) eine gesundheitliche Notlage mit internationaler Tragweite („Public Health Emergency of International Concern, PHEIC“) darstellt, ist die aktuelle Situation als Fall Höherer Gewalt (Force Majeur) einzuordnen. Wir beobachten die Situation weiterhin sehr genau und sind soweit möglich in engem Kontakt mit unseren Geschäftspartnern in den betroffenen Regionen, um für den Fall sich dennoch abzeichnender Versorgungsengpässe entsprechend weitere Maßnahmen im Rahmen unserer Möglichkeiten einzuleiten.
Maßnahmen für die Full-Service-Dienstleistung in der Systembetreuung
  • Bei unseren automatisiert nachbestellenden Systemen wie RFID-Kanban oder Ausgabeautomaten ist die Bedarfsmeldung unabhängig von manuellen Schritten gewährleistet. Wenn Kundenrestriktionen für den Zugang der Systembetreuer bestehen, besprechen wir die alternative Vorgehensweise individuell mit dem Kunden. Eine Full-Service-Betreuung, kann beispielsweise unmittelbar zu einer Basic-Betreuung umgeschwenkt werden, sodass eine C-Teile-Belieferung gewährleistet ist.
  • Kunden, die nicht-automatisierte Systeme der Würth Industrie Service im Einsatz haben und die Bedarfsmeldung aktuell nicht wie gewöhnlich durch den Systembetreuer erfolgen kann, können die Bedarfe kurzfristig mithilfe einer App selbstständig melden und damit die C-Teile-Versorgung sicherstellen.

Als einer der größten Arbeitgeber unserer Region ist ein wesentlicher Bestandteil unseres unternehmerischen Handelns der sozialen Verpflichtung gegenüber in der Allgemeinheit gerecht zu werden. Daher unterstützen wir soziale und medizinische Einrichtungen sowie die öffentlichen Organe mit lebenswichtiger Schutzausstattung wie Masken, Schutzbrillen, etc. Vielen Dank an dieser Stelle für Ihr Verständnis, wenn dadurch Einzelbestellungen unserer Kunden ggf. verzögert bedient werden!

Informationen zum angepassten Bewerbungsverfahren in Zeiten von Corona finden Sie auf unserer Karriereseite unter Aktuelles Bewerbungsverfahren.

 

 

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